19. Oktober 2015

Bio

2015 Galerie Holger John, „Wohin ich gehe“- Filmprojekt Babel, Installationen Freiheit und Lilaliza, Presse: Siehe da, der Mensch; „Into the wild“,- Ausstellungsprojekt zum 25. Jubiläum des Nationalparks Sächsische Schweiz mit Anne Kern, Volker Lenkeit, Petra Lorenz, Robert Frommberg, Lion Victor; Art- Symposium in Stankowice- Tschechien, Installation: papers, paper bags and stones; Organisationsteam Tag der Kunst- Pirna, Filmprojekt Babel „Wohin ich gehe“, Portraits von Menschen mit Migrationshintergrund, Installation „Ich verstehe Dich“ mit Weltzwergen im Zollhof Pirna; „Philosophie der Freiheit“- Torhaus Wehlen, Pleinair und interaktives Ausstellungsprojekt mit Installationen im Außenraum, colorierte Baumschwämme, Weltzwerge aus Polyurethan und die Umsetzung einer Wechselgeldstelle aus dem Tschechischen Grenzgebiet, Besucher partizipieren und realisieren das Video „Freiheit“ zur Frage: Was stellen sie sich unter Freiheit vor? Presse: „Leuchtpilz und Meinungsigel“,- der Künstler reflektiert mit Installationen brisante Themen wie Freiheit und Verständigung (Thomas Morgenroth).

2014  „Zwischen Himmel und Fluss- Generation Malerweg“, Kuration und Beteiligung an der 1. Gruppenausstellung der Kunstmeile Wehlen im Torhaus Wehlen mit Bernd Fenk, Anne Kern, Heidrun Müller, Rainer Schneider, Christopher Haley Simpson und Robert Sterl mit dem Anliegen auch museale Positionen zu integrieren;  „SO IHR MICH“, Schriftbild- Installation am Baugerüst,  Schmiedestraße 47 und „Hotel Bohemia Usti“- Installation im Cafe Bohemia zum Tag der Kunst in Pirna; „Musik.Bild“- Improvisation, Bühneninstallation zu Susanne Lohste (Klavier), Tilo Augsten(Klavier), Jody Cooper (Stimme, Gitarre), Peter Gotterbarm (Percussion) in der Blackbox, Hochschule für Musik & Theater Leipzig; „Über Liebe und Gott- der Cartesische Hund“, – Kuration und Beteiligung an der Gruppenausstellung mit Gionni Inserra, Anna Kasten, Walter Battisti, Wolfgang Dietrich, Sabine Pallusseck im Torhaus Wehlen.

2013 Video „Lilalisa“ (Alicante, München), drei Frauen (Algerien, Usbekistan und Tschechien) lesen den Text „Übernachtungen“, Dirk Großer, aufgrund phönetischer Verschiebung versteht der Betrachter der Videoarbeit ebenso wenig, wie die Fremdsprache- Lesenden selbst, die Verständigung über das Nichtverstehen führt zum Portrait der  Lesenden, sie erreicht darüber hinaus einen kontemeplativen Zustand, wie beim Lesen eines Gebetes;  „Romacamp“- Fotografie im Gewerbegebiet Heidenau.

2012  „Hotel Bohemia- Usti“ Fotodokumentation während der Sanierungsphase mit Konzentration auf die Kunstwerke der 60er;  „Portfolio“- Installation, Fronfeste Pirna,- Konzepte, Subkonzepte des Konformismus in der Gesellschaft und ihre Umgehung ( Wahlplakate, Schriftbilder, Rednerpult, Videosequenz aud „revolution of giants“, Pappe mit schwarz- gelben Streifen), Presse zitiert: Parolen sind die Grotesquen einer jeden politischen Handlung.

2011 Fotografie „Laubenarchitektur“, Installation zur Ausstellung „Kleine Gartenfreuden“ im Stadtmuseum Dresden.

2010 Das Gemälde „Swing“, am 21. November innerhalb der Installation „Illumination“ im art’otel -Dresden notariell beglaubigt, verpackt und der Nachwelt übereignet steht der Kunstwelt im Folgenden nur noch im verhüllten Zustand zur Verfügung. Presse: Die aktuelle Schau von Dirk Großer dauert von der Verni- bist zur Finissage nur ganze drei Stunden: Der Dresdner Künstler präsentiert am Sonnabend im art’otel  das Großformatdia „Illumination“ sowie das Gemälde „Swing“. „Illumination“ zeigt unter anderem die Felsenschlucht des Uttewalder Grundes bei Nacht nach einer Zeichnung von Caspar David Friedrich, das Gemälde wird vor Ort vollendet und statt einer Laudatio läuft das Video „Show“ in Endlosschleife. Dirk Großer: Illumination, 20. November, 20 bis 23 Uhr, art’otel Dresden, Raum A, Ostra- Allee 20; Beleuchtung des Felsentores im Uttewalder Grund zur Nacht und analoge Fotografie nach der Komposition von Caspar David Friedrich zur anschließenden Präsentation in Originalgröße der interpretierten  Tuschezeichnung.

2008 Installation „object found“ im Gemeindesaal der Synagoge Dresden mit frisch abgeschliffenen Wahlplakaten; Produktpräsentation von A5 in der Anwaltskanzlei „Sturm- Rechtsanwälte“ Dresden zum Neujahrsauftakt mit Ansprache: „Wir machen mit wenig Geld das Gleiche, was Leute mit viel Geld machen“.

2007 A5 Show, Robotron- Kantine- Dresden, Valerie Madoka Naito, Anna Kasten, Gionni Inserra, Dirk Großer: Installation „object found“, parallel erscheint ein Plakat mit 64 Diktatoren im SAX, Dresdner Stadtmagazin; Video „Show“ (47- minütige Rede zu einer idealen Ausstellung).

2006 Arbeitsaufenthalt in Tokany (Ungarn) mit der Klasse Prof. Anke Doberauer (HfBK München), Installation „Arche Noah“ lustig blinzelnder Strandboote; Tel Aviv, Videoarbeit „revolution of giants“,- Portrait der Journalistin Ayelet Fishbein.

2005 A5 play, A5 neue Stars: Präsentation internationaler Positionen und klangvoller Namen ( Katja Zanger, VIP, Sophie von Stillfried, Martina Rost, Elizaveta Reich, Helena Petersen, Panarteria, Bea Meier, Linda Huber, Konrad Hirsch, Theo Haasche, Monika Döppert, Edoardo Colaiacomo, Chat) in den Büroräumen, parallel Plakataktion im SAX; Kunstbetrieb und Starbegriff werden thematisiert, der kultische Nimbus einzelner Namen ragt heraus, Presse: „A5 probt den Gegenentwurf zum herrschenden Kulturbetrieb“ (Grit Mocchi); München, Autorengalerie, Ausstellungsbeteiligung (Helmut Vakily: „Bilder Briefe, Noten“ wünscht, der Künstler solle seine Aktivitäten auf renommierte Orte beschränken, Galerien, Museen, die der Kunstrezeption genügen“.

2004  Dresden, Leonhardstraße, „Stimmenorten“: Installation mit Akteuren (Uta Kohlenbrenner, Krishon, Beatrice, Regie: Dirk Großer (Reflexionen über die menschliche Stimme) zu Textpartien von Samuel Beckett’s textes pour rien. Presse: „Eine Reflexion im doppelten Sinne, einerseits als Lichtbrechung, andererseits als gedanklicher Vorgang“ (Frank Sühnel); Galerie Saite, Dresden, -poetischer Parcours  über „Die Erhabenheit der Kunst in ihren grotesquen Erscheinungsformen“.

2003 Blitzgalerie, Text: „Hausfrauen als Vampire“ über die Methamorphose in einen Zustand, wo das Hören von Beethovensinfonien nicht mehr gelingt) zur Ausstellungseröffnung von Anna Kasten „listen to beethoven“.

2001,2002 Fotografien auf der Kuhweide, -im Karstadt: als Versuche einer Dokumentation des Absurden (wie wenn einer aus dem All gelandet ist und weder BSE noch Konjunktivstau kennt).

2000-2003 Aufenthalte in Pushcar (Indien) und Tel Aviv: Wahlplakate und Sprengstoffentschärfung- Dokumente zum Klima von Auflösung und Terror; Meisterschüler von Hans Peter Adamski: „Eigene Gesetze machen“.

2000 Einzelausstellung „absence“ in der Galerie Treibhaus, Jörg Stübing: „Ein Kunstwerk ist schon mal ansprechender, als jedes Hochglanzfoto im Magazin“; Diplom an der HfBK, Installation mit Schriftbildern; Gruppenausstellung in der Galerie Yenidze mit Gerd Küchler und Katharina Kretschmar, Gemälde in Plakatästhetik, Schlagzeilen werden in das gemütliche Grau Dresdner Kunstrezeption überführt, Karin Weber: „Gemälde in impressionistischer Manier“.

1998 New York, Besuch im Bullet Space, Künstlerasyl in der Lower East Side, Begegnung mit Helena Petersen (A5).

1997 reift der Wunsch eine Kriegsreportage zu machen, Ziel: kongolesischer Bürgerkrieg als Gegenbewegung zur Beschäftigung mit dem Inventar an der HfBK; Aufenthalte im Myanmar und Indien, Kunstaktionen an Knotenpunkten des Tourismus aus Israel, Organisation von Konzerten mit indischer Folklore, aktiv beim Aufbau der Galerie Treibhaus Dresden und Beteiligung an der ersten Gruppenausstellung dort.

1995-2000 Studium an der HfBK Dresden; erste Blechschrott- und Schriftbilder im Zigeunerlager Cegled (Ungarn), Begegnung mit dem Maler Miklos Németh und Beschäftigung mit dem Phänomen „Ostjüdische Kunst“ insbesondere im Werk von Németh Miklos und Kondor Béla.

1995 Fahrt mit dem Einbaum nach Aboangibe (Ostküste Madagaskars).